PCAP Multitouch - kapazitiver Touchscreen

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PCAP Multitouch und 16:9 - künftiger Standard für IPCs?

Obwohl die Entwicklung der kapazitiven Touchscreen Technologie bis ins Jahr 1982 zurückreicht, wurde sie erst 2007 mit dem ersten Smartphone von Apple richtig bekannt. Die damals vorgestellte Display-Einheit konnte bereits bis zu fünf Berührungsimpulse gleichzeitig verarbeiten und wurde von Apple als „MultiTouch“ bezeichnet.
Seitdem ist der Trend zu mobilen Endgeräten mit Multitouchscreens ungebrochen. Fast jeder zweite Bundesbürger ab 14 Jahren besitzt heute ein Smartphone, jeder zehnte ein Tablet.
Der durchschlagende Erfolg der schlanken Alleskönner gründet sich maßgeblich auf ihre einfache Bedienung mittels Fingergesten. 2011 stellte dann auch Microsoft ein Betriebssystem vor, das Multitouch serienmäßig unterstützt.

Sensibel: der Multitouch "spürt" durch Glas

Multitouch Screens, die ihren Einsatzgebiet in das mobile und industrielle Umfeld finden, nutzen in der Regel die „projiziert-kapazitive Touchscreen“- Technologie, die auch unter den Bezeichnungen PCT (Projected Capacitive Touch) oder kurz: ProCap bzw. PCAP bekannt ist.
Im Gegensatz zu resistiven Touchscreens, die mittels Kunststoffmembran auf Druck reagieren, sind PCAP-Ausführungen von vorne und hinten mit einer Schutzglasscheibe (Cover Lense) versehen, die gleichzeitig für eine hohe Widerstandskraft und gute optische Darstellung sorgt.

FORSIS berichtet über die MultiTouch -Technologie, kurz PCAP, und deren Vorteile für die Anwender von Industrie PCs.

PCAP - Aufbau

FORSIS ist einer der ersten IPC Hersteller, der PCAP-Touchscreens in sein Angebot integriert hat. Die ersten Modelle, die damit ausgestattet wurden, sind die für die stationäre industrielle Anwendungen entwickelten PROFI S.

Dafür werden hochwertige und kontrastreiche LED-Backlight-Displays im Widescreen-Format 16:9 verwendet. Neben der Standardgröße mit einer Diagonale von 18,5-Zoll (47 cm), ist auch eine Extragröße mit 21,5 Zoll (54,6 cm) erhältlich. Als Betriebssysteme stehen zur Auswahl: Windows XP, Windows 7 und Windows 8.1 sowie ein Linux-OS für Server Based Computing Umgebungen.

Als Hauptprozessor nutzen die Modelle der Baureihe PROFI S 1850 MT und PROFI S 2150 MT, moderne Intel Core i3 und i7 CPUs. Die leistungsfähigen Ivy Bridge-Prozessoren der besonders effizienten Embedded-Klasse (ULV Ausführung) bieten so eine hohe Zukunftssicherheit und Performance – beispielsweise für ressourcenintensive JAVA Applikationen oder komplexe Visualisierungen.

In Verbindung mit einem geeigneten Viewer können die Mitarbeiter dann sehr schnell und komfortabel zwischen mehreren Applikationen hin- und herwechseln oder komplexe CAD Objekte mittels einfacher Zwei-Finger Gesten drehen, schieben und zoomen.

PCAP Multitouch: schick, beständig und leicht zu reinigen

Weil sich der Touchsensor sicher auf der Rückseite des Deckglases befindet, kann die Bedienung verschleißfrei auf der Glasoberfläche erfolgen. 
Um eine besonders hohe Robustheit zu erreichen, ist der Sensor häufig fest mit dem Schutzglas sowie dem LED-Display verklebt. Dieses „Optical Bonding“ verhindert das Eindringen von Staub und Feuchtigkeit. Bei Bedarf lassen sich auch besonders starke Schutzgläser verwenden.

Ein weiterer Vorteil vom kapazitiven Touchscreen PCAP gegenüber anderen Multitouch Technologien liegt in der hohen gestalterischen Freiheit. Das Schutzglas kann sich über die gesamte Front erstrecken und ähnlich wie bei Smartphones und Tablets eine durchgängig glatte, elegante und leicht zu reinigende Oberfläche bilden. 
Sämtliche Teile, die das Display umgeben, werden in diesem Fall durch eine Farbschicht verdeckt, welche auf die Rückseite des Deckglases gedruckt ist.

Komplexe Kalibrierung: Wer macht’s?

Um ordentlich funktionieren zu können, muss der PCAP Touchscreen präzise kalibriert sein. Das ist keineswegs trivial, denn sein kapazitives Feld wirkt ständig nach außen. Sämtliche Umgebungseinflüsse wie Frontglas, Metallgehäuse und Display müssen durch spezielle Verfahren herausgefiltert werden. 
Außerdem soll der Touchscreen meist so justiert werden, dass auch die Bedienung selbst mit dicken Lederhandschuhen möglich ist. Diese komplexe Aufgabe übernehmen in der Regel die Hersteller und Lösungsanbieter.

 

Auch FORSIS nutzt sein spezifisches Know-how, um dem Anwender jeglichen Einrichtungsaufwand bereits vor Auslieferung abzunehmen. Dazu gehört neben der Kalibrierung auch die Installation der nötigen Touch-Treiber. Dies ist allerdings nur für Microsoft Windows XP und Windows 7 erforderlich, denn ab Windows 8 sind die Treiber standardmäßig enthalten. 
Auf diese Weise gelangen sämtliche FORSIS Geräte mit Multitouch Funktion fertig eingerichtet zum Kunden und brauchen nur noch in bester Plug & Play-Manier angeschlossen zu werden.

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