PCAP Multitouch - kapazitiver Touchscreen

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PCAP Multitouch

Obwohl die Entwicklung der kapazitiven Touchscreen Technologie bis ins Jahr 1982 zurückreicht, wurde sie erst 2007 mit dem ersten Smartphone von Apple richtig bekannt. Die damals vorgestellte Display-Einheit konnte bereits bis zu fünf Berührungsimpulse gleichzeitig verarbeiten und wurde von Apple als „MultiTouch“ bezeichnet. Heute ist diese PCAP MultiTouch Technik Stand der Dinge.

Der durchschlagende Erfolg basiert auf der einfachen Bedienung mittels Fingergesten. Beim Industrie PC erfolgte der Durchbruch mit der Einführung der WINDOWS  Versionen WIN10 und WIN11 mit voller MultiTouch Unterstützung. FORSIS bietet neben dem klassischen analog resistiven Touch Screen für alle Gerätebaureihen auch immer eine MultiTouch Variante an.

Multitouch Screens, die ihren Einsatzgebiet in das mobile und industrielle Umfeld finden, nutzen in der Regel die „projiziert-kapazitive Touchscreen“- Technologie, die auch unter den Bezeichnungen PCT (Projected Capacitive Touch) oder kurz: ProCap bzw. PCAP bekannt ist.
Im Gegensatz zu resistiven Touchscreens, die mittels Kunststoffmembran auf Druck reagieren, sind PCAP-Ausführungen von vorne und hinten mit einer Schutzglasscheibe (Cover Lense) versehen, die gleichzeitig für eine hohe Widerstandskraft und gute optische Darstellung sorgt.

Gerade der hervorragende optische Eindruck wird durch die hohe Lichtdurchlässigkeit der Cover Lense verstärkt. Im Gegensatz zur Kunststoffschutzfolie beim analog resistiven Front Cover ist diese wesentlich höher. Ein besonderer Vorteil entsteht wenn Touch Screen Cover Lense und das dahinterliegende LCD miteinander "vergossen " werden. Das sogenannte "bounding". Dies gibt es in mehreren Aufführungen. Vollflächig oder nur am Rand umlaufend. Gerade hinsichtlich dem Eintritt von Schmutzpartikeln zwischen Touch und LCD bietet diese Art des Verklebens einen extremen Vorteil. Aber auch bei extrem schwankenden Temperaturen kann das Bounding die Kondensatbildung verhindern. 

FORSIS hat die PCAP-Touchscreens in sein Angebot integriert hat. Die Baureihen PROFI MT und EXPERT SBC MT sind damit ausgestattet.

Dafür werden hochwertige und kontrastreiche LED-Backlight-Displays im Widescreen-Format 16:9 verwendet. Diese werden bei FORSIS angeboten in den Größen 18,5" - 21,5" -24" und 27". Als Betriebssysteme wird klar WIN10 und WIN11 bevorzugt. Die Unterstützung der gängigen Touch Controller funktioniert reibungslos.

In Verbindung mit einem geeigneten Viewer können die Mitarbeiter dann sehr schnell und komfortabel zwischen mehreren Applikationen hin- und herwechseln oder komplexe CAD Objekte mittels einfacher Zwei-Finger Gesten drehen, schieben und zoomen.

Weil sich der Touchsensor sicher auf der Rückseite des Deckglases befindet, kann die Bedienung verschleißfrei auf der Glasoberfläche erfolgen. 
Um eine besonders hohe Robustheit zu erreichen, ist der Sensor häufig fest mit dem Schutzglas sowie dem LED-Display verklebt. Dieses „Optical Bonding“ verhindert das Eindringen von Staub und Feuchtigkeit. Bei Bedarf lassen sich auch besonders starke Schutzgläser verwenden.

Ein weiterer Vorteil vom kapazitiven Touchscreen PCAP gegenüber anderen Multitouch Technologien liegt in der hohen gestalterischen Freiheit. Das Schutzglas kann sich über die gesamte Front erstrecken und ähnlich wie bei Smartphones und Tablets eine durchgängig glatte, elegante und leicht zu reinigende Oberfläche bilden. 
Sämtliche Teile, die das Display umgeben, werden in diesem Fall durch eine Farbschicht verdeckt, welche auf die Rückseite des Deckglases gedruckt ist.

Komplexe Kalibrierung: Wer macht’s?

Um ordentlich funktionieren zu können, muss der PCAP Touchscreen präzise kalibriert sein. Das ist keineswegs trivial, denn sein kapazitives Feld wirkt ständig nach außen. Sämtliche Umgebungseinflüsse wie Frontglas, Metallgehäuse und Display müssen durch spezielle Verfahren herausgefiltert werden. 
Außerdem soll der Touchscreen meist so justiert werden, dass auch die Bedienung selbst mit dicken Lederhandschuhen möglich ist. Diese komplexe Aufgabe übernehmen in der Regel die Hersteller und Lösungsanbieter.

Auch FORSIS nutzt sein spezifisches Know-how, um dem Anwender jeglichen Einrichtungsaufwand bereits vor Auslieferung abzunehmen. Dazu gehört neben der Kalibrierung auch die Installation der nötigen Touch-Treiber. Dies ist allerdings nur für Microsoft Windows XP und Windows 7 erforderlich, denn ab Windows 8 sind die Treiber standardmäßig enthalten. 
Auf diese Weise gelangen sämtliche FORSIS Geräte mit Multitouch Funktion fertig eingerichtet zum Kunden und brauchen nur noch in bester Plug & Play-Manier angeschlossen zu werden.

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