FORSIS erweitert die Datenerfassung im ERP/MES-Umfeld
FORSIS ist seit Jahren als Anbieter robuster, stationärer Erfassungsterminals für ERP- und MES-Umgebungen bekannt.
Mit der Tablet-PC Baureihe TPC für mobile Datenerfassung im Fertigungsumfeld und natürlich auch auf Flurförderfahrzeuge schließen wir jetzt konsequent die Lücke zur mobilen Datenerfassung – ohne Kompromisse bei Funktionsumfang, Robustheit oder Identifikationssicherheit.
Für unsere Kunden bedeutet das:
Ein Prozess, ein Identifikationsstandard, eine durchgängige Datenbasis – unabhängig davon, ob die Erfassung am Werkstor, in der Fertigungslinie, im Wareneingang oder auf dem Stapler im Lager erfolgt.
Getrieben wird diese Entwicklung nicht nur von den Applikationen, sondern maßgeblich auch von den Browser-Herstellern selbst.
Mit Programmierschnittstellen Webanwendungen mittlerweile direkt aus dem Browser heraus auf angeschlossene USB- und HID-Peripherie zugreifen – Barcode-Scanner, RFID-/NFC-Leser, Waagen, Etikettendrucker. Was früher zwingend eine lokal installierte Treiber- oder Client-Software voraussetzte, funktioniert bei entsprechend vorbereiteten Anwendungen heute direkt im Browser, ganz ohne Zusatzinstallation auf dem Gerät.
Für die Hardwareauswahl heißt das konkret: Entscheidend ist nicht mehr, welches proprietäre Betriebssystem oder welche herstellerspezifische App-Umgebung ein Gerät mitbringt, sondern dass ein aktueller, WebHID-/WebUSB-fähiger Browser darauf lauffähig ist und die Erfassungsperipherie sauber als Standard-USB-HID-Gerät angesprochen werden kann.
Genau diesen Ansatz verfolgt FORSIS konsequent über alle Baureihen hinweg: Windows als Betriebssystembasis, Chromium-fähig, Barcode- und RFID-Leser durchgängig als USB-HID-Gerät angebunden. Für unsere Kunden bedeutet das eine echte Investitionssicherheit – unabhängig davon, für welchen MES- oder ERP-Anbieter Sie sich heute entscheiden oder ob Sie in einigen Jahren wechseln:
Die FORSIS Hardware bleibt anschlussfähig an die nächste Generation browserbasierter Erfassungs-Clients, ohne dass die Erfassungshardware selbst ausgetauscht werden muss.
Der Grundgedanke: Durchgängigkeit statt Systembrüche

Häufig entstehen in gewachsenen IT-Landschaften genau dort Medienbrüche, wo Prozesse eigentlich am kritischsten sind: an der Schnittstelle zwischen stationärer Fertigungssteuerung und mobiler Logistik. Unterschiedliche Erfassungsgeräte, unterschiedliche Ausweismedien, unterschiedliche Software – das kostet Zeit, erzeugt Fehler und erschwert die Auswertung.
FORSIS setzt daher konsequent auf ein einheitliches Konzept über alle Gerätebaureihen hinweg:
- Gleiche CPU Technik: hier setzen wir konsequent auf die INTEL ULV CPU Generationen
- Gleiches Betriebssystem: in den meisten Fällen WINDOWS aber lesen Sie hierzu den Beitrag: Betriebssystem Alternativen
- Gleiche Identifikationstechnik: Der ELATEC RFID-Leser, der in unseren stationären Terminals zum Einsatz kommt, ist auch im TPC 1220 verbaut – inklusive Unterstützung von LEGIC© (advant), MIFARE© (DESFire) und HITAG© über USB HID. Ein Mitarbeiterausweis funktioniert damit an jedem FORSIS-Gerät, stationär wie mobil.
- Gleiche Erfassungslogik: 2D-Barcode-Scanning ist sowohl stationär als auch im TPC 1220 fest integriert, nicht als Fremdgerät angebunden.
- Gleiche Applikationsbasis: Alle Geräte laufen unter Windows, sodass bestehende ERP/MES-Clients ohne Anpassung auf stationären wie mobilen Geräten genutzt werden können.
In der Praxis läuft es so
Ein typisches Szenario, das wir bei unseren Kunden immer wieder sehen, macht den Nutzen greifbar:
Ein Mitarbeiter meldet sich morgens an einem stationären FORSIS-Terminal an seinem Arbeitsplatz in der Fertigung an – per RFID-Badge. Über den Schichtverlauf hinweg quittiert er dort Arbeitsschritte, bucht Rückmeldungen im MES und erfasst Materialentnahmen per Barcode.


Muss derselbe Mitarbeiter im Tagesverlauf temporär in den Wareneingang wechseln, um eine Lieferung zu prüfen, nutzt er dort ein TPC 1220 Tablet. Er meldet sich mit demselben Badge am Tablet an – das System erkennt ihn identisch wie am stationären Terminal, da derselbe ELATEC-Leser mit denselben Verfahren verbaut ist. Wareneingangsbuchung, Chargenzuordnung und Qualitätsprüfung erfolgen mobil, direkt am Ort des Geschehens, ohne Medienbruch und ohne zusätzliche Erfassung am PC im Büro.
Das Ergebnis: Eine durchgängige, konsistente Datenbasis über alle Erfassungspunkte hinweg, ein einheitliches Berechtigungskonzept und ein Bedienkonzept, das kein zusätzliches Schulungsaufwand erfordert – der Mitarbeiter kennt die Bedienlogik bereits aus der Fertigung.
Einsatz natürlich auch in der Logistik
Ein Schwerpunkt der TPC-Baureihe liegt natürlich auch gezielt auf dem Einsatz direkt am Stapler und anderen Flurförderfahrzeugen – einer der anspruchsvollsten Umgebungen für IT-Hardware überhaupt: Vibration, Stöße, Temperaturschwankungen, elektrische Störeinflüsse durch den Fahrzeugantrieb und der Verzicht auf jegliche Wartungsarbeiten während des laufenden Betriebs.

Die Staplerhalterung des TPC1220 ermöglich Ihnen die sichere und stabile Unterbringung während der Fahrt und trotzdem eine einfache und schnelle Entnahme.
Damit erhält der Staplerfahrer exakt die Informationen aus dem MES- oder Lagerverwaltungssystem, die er für Kommissionierung, Einlagerung oder Transportaufträge benötigt – in Echtzeit und ohne Medienbruch zur stationären Fertigungssteuerung.
- Fahrzeugtaugliche Spannungsversorgung: Weitbereichseingang von 10–32 V DC deckt die Bordnetze gängiger Flurförderfahrzeuge direkt ab, bei einer Leistungsaufnahme von ca. 40 W im Betrieb und unter 1 W im Standby. Robuste Bauweise ohne bewegte Teile: Gehäuse aus Stahlblech, außen pulverbeschichtet, innen verzinkt, vibrationsgesichert und geprüft nach DIN EN 60721-3-5 (Vibration/Schock) – entwickelt für den Dauereinsatz auf Fahrzeugen, nicht nur für stationäre Büroumgebungen.
- Schutzart IP65 frontseitig / IP54 anschlussseitig, Betriebstemperatur -10 °C bis 50 °C, optional erweiterbar bis -30 °C – geeignet auch für Kühl- und Außenlager.
- Bedienbar mit Handschuhen: Der kapazitive Multi-Touch-Screen (bis zu 10 Finger) bleibt auch mit Arbeitshandschuhen zuverlässig bedienbar – ein entscheidender Punkt für den Logistikalltag.
- Zuverlässige WLAN-Anbindung ohne Sichtverbindung: Die von FORSIS entwickelte MIMO-Antenne (IP65) ist speziell für den industriellen Innenraumeinsatz ausgelegt, in dem eine direkte Sichtverbindung zwischen Gerät und Access Point selten gegeben ist – gerade in hohen Regalgassen ein kritischer Faktor für stabile Anbindung an das WLAN-Netz.
- Fahrzeugfreundliche Montage: VESA-100-Bohrbild auf der Geräterückseite, Montage ohne Eingriffe in die Fahrzeugtechnik, flexibel positionierbar außerhalb des Sichtbereichs des Fahrers. Die Kabelzuführung erfolgt geschützt von unten und ist durch eine abnehmbare Schutzhaube zusätzlich gesichert.
Fazit
Mit dem TPC schließt FORSIS die Lücke zwischen stationärer und mobiler Datenerfassung – technisch konsequent zu Ende gedacht, mit identischer Identifikationstechnik über alle Geräte hinweg und speziell für die Anforderungen von Fertigung, Wareneingang und Intralogistik konstruiert.
Sie planen, stationäre und mobile Datenerfassung in Ihrem ERP- oder MES-Umfeld zusammenzuführen? Wir beraten Sie gerne zur passenden Gerätekombination für Ihren Anwendungsfall.