OPC DA Server

OPC DA Server GUI

OPC DA Server

OPC Data Access (OPC DA) ist die erste Spezifikation des äußerst erfolgreichen OPC-Datenaustauschprotokolls (OPC Server). Der Standard ermöglicht eine zuverlässige und sichere Datenerfassung und -modellierung sowie Kommunikation zwischen der Produktionsstätte und dem Unternehmen.

  • Einheitliches Datenmodell für Prozessdaten
  • Alarme und historische Daten
  • Vereinfachter rechnerübergreifender Einsatz
  • Sichere Kommunikation über Firewall-Grenzen hinweg
  • Einsatz auf Nicht-Windows-Plattformen
  • Schnelles und einfaches Engineering durch Embedded OPC DA
  • Unterstützung komplexer Datenstrukturen
  • Schutz vor Datenverlust
  • Optionales Redundanzkonzept

 

Vertrieb
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IOC Datenaustausch Diagramm.

Alle FORSIS IO CONNECT Module können mittels unseres OPC DA Servers direkt in Ihr bestehendes Netzwerk integriert werden. Diese Verbindung ermöglicht Ihnen den Fern-Zugriff sowohl auf alte Maschinen und Steuerungen, welche bisher nur lokal bedient werden konnten, sowie auf nicht-intelligente Steuerungen ohne Bedien-Panel.

Durch OPC DA (OPC Data Access) können Sie aus ihrer bestehenden OPC-DA-Anwendung heraus auf alle Maschinen und Steuerungen zugreifen und gegebenenfalls auch eingreifen. Sie erhalten binnen Sekunden Rückmeldung zum Status Ihrer Maschinen und Steuerungen und können rund um die Uhr diesen Status protollieren.

Andreas Brenke Vertrieb

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OPC DA steht für OPC Data Access und wurde 1996 (benannt in 1997) erstmals durch die OPC Foundation spezifiziert. Die Spezifikation von OPC DA definiert, wie Echtzeit-Daten zwischen einer Datenquelle und einem Datenspeicher ausgetauscht werden. Dabei muss ein Client nicht wissen, wie das native Protokoll der Endgeräte auf der anderen Seite aufgebaut ist.Die OPC DA-Client/Server-Architektur vereinfacht die Kommunikation mit anderen Geräten oder Anwendungen, da keine speziellen Treiber benötigt werden.

Der FORSIS OPC DA Server ist für Windows konzipiert und kann auf jedem Rechner oder Server mit entsprechenden Ressourcen installiert werden.

Um per OPC DA Schnittstelle auf den Server zugreifen zu können muss dieser zunächst auf dem System als DCOM-Komponente registriert werden. Die Serveranwendung "ForsisIOOPCServer.exe" enthält eine Benutzeroberfläche mit Auskunft über den aktuellen DCOM-Registrierungsstatus. Diese kann den Server per Klick auf die entsprechende DCOM-Schaltfläche registrieren bzw. die Registrierung aufheben.

Durch die DCOM-Registrierung kann der FORSIS OPC DA Server automatisch starten (sofern noch keine Instanz läuft), sobald ein Client versucht sich zu verbinden.

Mit Hilfe der Option „Device Status“ im Kontextmenü des Taskleistensymbols oder durch Anklicken der verbundenen Geräteanzahl im Hauptmenü kann der Verbindungsstatus aller konfigurierten Geräte überprüft werden kann. In der Statusleiste können viele weitere Zusatzinformationen zum jeweiligen Gerät angezeigt werden (Kundenbeschreibung, Produkt- u. Seriennummer, ...).

Alle Elemente, welche durch OPC DA zur Verfügung gestellt werden, können über eine Baumstruktur angesprochen werden. So gibt es Elternelemente, welche untergliederte Kindelemente beinhalten, welche wiederum Elternelemente von ihren eigenen Kindelementen sind. Wie im folgenden Abschnitt ist dies bei unserem FORSIS OPC DA Server aufgebaut:

FORSIS OPC Adressraum:
Hierbei liegen an der Wurzel des OPC-Itembaums die Items der konfigurierten IO CONNECT Geräte, welche ihren zugehörigen Item-Namen (aus Attribut „item“ des Geräts) tragen. Untergeordnet findet man die Kategorien „Input“ (Eingänge), „Output“ (Ausgänge), „Status“ (Gerätestatus) und „SystemInfo“ (Geräteinformationen und -ausstattung).

  • Input:
    Unter dem Item „Input“ existieren die Items „Din0“, „Din1“, usw. bis „Din31“, welche die bis zu 32 Eingänge des IO Connect in Form eines booleschen Werts (read-only) repräsentieren. Jedes dieser Items hat zusätzlich zum eigenen Wert noch untergeordnet ein „Counter“-Item, in dem alle, zur Zählfunktionalität dieses Eingangs gehörigen Eigenschaften / Items (s. Input » Counter) enthalten sind, sowie ein „Debounce“-Item, welches Einstellungs-Items bezüglich der Entprellung der digitalen Eingänge anbietet (s. Input » Debounce).
  • Output:
    Unter dem Item „Output“ eines Geräte-Items befinden sich die Items „Dout0“, „Dout1“, usw. bis „Dout31“, welche, ähnlich der Eingänge, die bis zu 32 Ausgänge des IO Connect repräsentieren. Diese Items sind jedoch im Gegensatz zu den Eingängen auch mit einem beliebigen booleschen Wert beschreibbar.
  • Status:
    Unter dem „Status“-Item stellt der OPC-Server den aktuellen Verbindungsstatus zum jeweiligen Gerät als booleschen Wert im „IsConnected“-Item bereit. Im Item „LastUpdate“ wird ein Zeitstempel des letzten Datenpaketempfangs angeboten. Des Weiteren wird die letzte Befehls-Antwortzeit (Round Trip Time) in Millisekunden im „RTT“-Item bereitgestellt. Sie entspricht dem Zeitintervall zwischen dem Senden des letzten TGSK-Befehls durch den OPC-Server und dem Empfang der zugehörigen Antwort des IO Connect.
  • SystemInfo:
    Unter dem „SystemInfo“-Item können nähere Details zum Gerät, dessen Zustand und dessen Ausstattung aus den entsprechenden OPC Items ausgelesen werden. Zudem kann die, auf dem LCD (falls vorhanden) angezeigte, Gerätebeschreibung mithilfe des beschreibbaren „Description“-Items verändert werden.

Diese Items sind jeweils in weitere Items untergliedert. So enthält das Item "Input" beispielsweise weitere Items wie "Debounce", "Counter" und "PulseGenerator".