In fast allen Fällen arbeiten die FORSIS IPCs als Verknüpfungsstelle zwischen Datensenke und Datenquelle, zwischen Erfassungsseite und Aufbereitungsstelle. Die Daten werden von Hand eingegeben oder durch direkte Anbindung von Steuerungen und Maschinen eingelesen. Bei der Eingabe von Hand werden zur Sicherstellung einer schnellen und korrekten Eingabe Geräte der Identifikationstechnik eingesetzt. Am häufigsten wird der Barcode-Leser eingesetzt. Daneben wird der Einsatz von berührungslosen Erfassungsgeräten immer wichtiger.

Die Transponder-Technologie (auch RFID; Radio-Frequenz-Identifikation; engl. für „Identifizierung per Funk“) basiert auf einem elektromagnetischen Verfahren und ist eine Methode, um kontaktlos Daten lesen und speichern zu können. Die Daten werden auf so genannten RFID-Tags (engl. für „Etikett“) – oft auch Transponder genannt – gespeichert. Bei niedrigen Frequenzen geschieht dies induktiv, bei höheren über Funk. Die Entfernung, über die ein Tag ausgelesen werden kann, schwankt aufgrund der Ausführung (aktiv/passiv), benutztem Frequenzband, Sendestärke und Umwelteinflüssen. Je nach Technik für passive Tags zwischen wenigen Zentimetern und max. 80 Zentimetern und für aktive Tags bis 100 Meter. Ist der Chip auch selbst sehr klein, so wird die Baugröße maßgeblich durch die Antenne (ist abhängig von der Frequenz bzw. Wellenlänge) und dem Gehäuse (besonders seine Schutzklasse) bestimmt.

NiedrigeFrequenzen – LF (30-500 KHz).

Diese Systeme besitzen eine geringe Reichweite, lange Übertragungszeiten, sind aber günstig in der Anschaffung und eignen sich dadurch z. B. für Zugangskontrollen, Wegfahrsperren und Lagerverwaltung (häufig 125 kHz = LF). z.B.: hitag™

Mittlere Frequenzen – HF (10-15 MHz)

besitzen eine kurze bis mittlere Reichweite, mittlere Übertragungsgeschwindigkeit, mittlere bis günstige Preisklasse. In diesem Frequenzbereich arbeiten die sog. Smart Label (meist 13,56 MHz = HF). z.B.: mifare® oder LEGIC®

Hohe Frequenzen – UHF (850-950 MHz, 2,4-2,5 GHz)

besitzen eine hohe Reichweite, schnelle Lesegeschwindigkeit, Preise steigen aber rapide bei höherer Leistung der Systeme. Einsatz z. B. im Bereich der automatisierten Mautsysteme und Güterwagen-Identifikation. Typische Transponderfrequenzen sind 125 kHz, 134kHz, 13,56 MHz, 868 MHz, 915 MHz, 2,45 GHz und 5,8GHz. Die meisten RFID-Tags senden ihre Informationen im Klartext, einige Modelle verfügen aber auch über die Möglichkeit, ihre Daten verschlüsselt zu übertragen.